«Buzmit» –Mythologie trifft Weihnachtsglauben
Über die albanische WeihnachtstraditionEin lichtvoller Zauber umgibt die albanische Weihnachtstradition «Buzmit» oder «Buzmet». Wer beim traditionellen und mythologischen Ritus anwesend ist, spürt die Vermischung zwischen christlichem und heidnischem Brauchtum: Christus, das Licht der Welt, erstrahlt in der finstersten Nacht des Jahres. «Kirche ohne Grenzen» hat sich mit Lurdes Krasniqi aus Erlen/TG und Elizabeta Uka aus Bazenheid/SG über die albanische Weihnachtstradition unterhalten.
Frau Krasniqi und Frau Uka: Was darf man sich unter dem Wort «Buzmit» vorstellen?
Lurdes Krasniqi: Das Wort «Buzmit» oder «Buzmet» ist ein sehr altes slawisches Wort. Über die Herkunft kann man nur spekulieren. Gemeint sind aber zwei ein Meter lange Holzstücke, die am Vorabend von Weihnachten in traditioneller Weise in einem «Erntedank»-Ritual der Familie im Ofen- und Herdfeuer verbrannt werden. Darin liegt wohl der Ursprung dieser albanischen Tradition: Sie ist eine heidnische Lichtfeier. Es erinnert an die Wintersonnenwende und ist zugleich ein magisches Anrufen Gottes, damit die Ernte im kommenden Jahr fruchtbar werde.
Elizabeta Uka: Mit der Christianisierung der Slawen wurde aber auch die Buzmit-Tradition auf Jesus Christus hin gerichtet: Am Heiligabend gedenken wir mit dieser Tradition der Ernte und danken Gott, dass er unsere Arbeit reichlich gesegnet hat. Das Feuer erinnert uns an unser Licht: Jesus Christus. In den Buzmit-Ritus wurde daher auch das Kreuzzeichen eingebaut.
Gibt es einen bestimmten Ablauf dieses Ritus?
Frau Krasniqi: Es beginnt am frühen Morgen des Heiligabends. Im Wald werden die zwei einen Meter langen Holzstücke vom Hausherrn zurechtgeschnitten. An den Seiten schnitzt er zehn Zentimeter längliche, flache Ebenen. Die Holzstücke werden draussen in Kreuzform aufbewahrt. Die Frauen backen ein spezielles ungesäuertes Brot «Pugaqe», verschiedene traditionelle Gerichte und allerlei verschiedene Süssspeisen. Der Heiligabend selber ist aber ein Tag des Fastens und des Gebetes. Alle verzichten auf Milch- und Fleischwaren. Die Kinder suchen Moos und stellen die Krippe in der Stube auf.
Wie geht es nach der Vorbereitung weiter?
Frau Krasniqi: Der eigentliche Akt beginnt mit der Dämmerung: Die Familienangehörigen, ausser dem Hausherrn, gehen nach draussen und holen die Holzstücke. Der Ritus wird eingeleitet durch ein lautes Anklopfen, worauf der Hausherr mit dem Segen Christi die Anklopfenden hereinbittet. In einer Art Rollenspiel findet ein ritueller Dialog statt. Darin werden vor allem nochmals symbolisch die Früchte der Arbeit aufgezählt. Die Kinder spielen gewisse Tiere wie Schafe, Ziegen oder Kühe nach. Danach legt man die Buzmit im Ofenfeuer in die glühende Kohle. Auf die geschnitzten flachen Ebenen kommen verschiedene Gaben, wie Brot, Öl, Weizenkörner oder Fett. So brennen sie langsam den ganzen Heiligabend. Erst jetzt beginnt die Familie das Rosenkranzgebet. Später wird gemütlich das Abendessen genossen und die heilige Messe besucht.
Begehen Sie diese Tradition heute in der Schweiz?
Elizabeta Uka: Weihnachten feiern wir eigentlich wie in der Schweiz – nur das Fasten und der Rosenkranz ist bei uns geblieben. Den Ritus begehen wir nur im Kosovo. Aber es gibt albanische Familien, die auch in der Schweiz typische albanische Weihnachten zelebrieren.
Herzlichen Dank für das Gespräch und ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Interview und Übersetzung: Mike Qerkini
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«Po vjen buzmi bujar!»
Buzmi është një fenomen i dëshmuar në gjithë trevën shqiptare dhe në pergjithësi i lidhur me periudhën e kthimit të diellit për verë. Në përgjithësi ritet e lidhje me buzmin dhe buzmi vetë ne fshatrat e krahinat që kanë qenë nën ndikimin muhamedane janë zhdukur, duke u kuptuar këto si rite të Krishtlindjeve. «Kisha pa kufij» bisedoj ne artikullin gjermane me Lurde Krasniqi dhe Elizabeta Uka.
Rite shumë interesante shoqëronin dikur nëpër malësi festën e «buzmit» në natën e solsticit të dimrit. Shumë festa të motmotit lidheshin me javën bujqësore e blegtorale, si ishin përfundimi korrjeve, qethja e dhënve dhë kthimi i barinjve nga kullotat verore. Festat fetare në Kosovë, qofshin ato të bashkësisë së krishterë, qofshin të bashkësisë myslimane, ruajnë gjurmë të periudhës politeiste mitologjike. Shqiptarët katolikë të viseve veriore ditën e Buzmit e kanë pikërisht në ditën e Krishtlindjeve, por duke nënshtresuar në këtë festë edhe kultin e zjarrit. Në një masë më të plotë ritet e buzmit në muhamedanë janë praktikuar në Lurë e në disa vise të tjera të Dibrës. Ritet në lidhje me të kanë të bëjne me dëshirën për shtim të frytit të drithërave, pemë e rrush, në blegtori si dhe për mbarësi në njerëz. Buzmi ushqehej e kjo në origjinë konsiderohej si flijim i hynisë së vegjetacionit. I jepet buzmit nga të gjitha ushqimet me qëllim që ai t’u jepte njërzve prodhime nga të gjitha llojet; edhe djathë i jepnin buzmit sadoqë vetë ata natë nuk hanë te tillë ushqim. Djathin ia jepnin që ai të japë bulmetin.
Si buzëm përdoret një trung (natyrisht i thatë, ose degë të njoma). Eshtë i njohur nga studimi i mitologjisë krahasuese se origjinale janë drunjtë e njomë e jo trungjet e prera para një viti a para disa muajsh.
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Chinesisch: Eine chinesische Mission im Aufbruch
Kroatisch: Die Sprache ist weiterhin eine Barriere
Italienisch: Der heimliche Beschützer der Liebenden
Albanisch: «Den Menschen nahe sein, wo ich nur kann!»
Italienisch Musik und Tanz verkünden die Frohbotschaft
Kroatisch: Nachrichten auf Italienisch, Slowenisch, Kroatisch . . .
Philippinisch: «Ins Kloster als Bruder auf Zeit»
Spanisch: «Compartir» – Teilen als verbindende Kraft
Portugiesisch: «Als Freund und Pfarrer wahrgenommen»
Albanisch: «Ich war dankbar und berührt»
Französisch: «Freundliche Blicke, zärtliche Gesten…»
Kroatisch: Wahrscheinlich bald wieder nach Rom
Italienisch: Begegnung, Kultur und gemeinsames Feiern
Thailändisch: Erkenne dich selbst
Spanisch: La virgen de Guadalupe
Albanisch: Albanischer Kulturverein als Hilfe zur Selbsthilfe
Portugiesisch: «Seelsorge interessiert auch die Schweizer Muslime»
Italienisch: «Solo chi conosce potrà amare realmente»
Polnisch: «Mission und Ortskirche müssen Einheit werden!»
Kroatisch: «Für alle, die in Christus entschlafen sind!»
Albanisch: Zentrum für sechs kosovarische Volksgruppen
Spanisch: Pressebres vives, Baile de los Seises, Empanadillas...
Holländisch: Samichlaus mit Schimmel und Dampfschiff
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am Weihnachtstag mit Weichkäse, Fleisch und
eingelegtem Gemüse gegessen.
Bilder: Mike Qerkini


