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Aktuelle Ausgabe Nr. 1

Begeisterung, die weiter trägt

Entscheidung für den kirchlichen Dienst

Marco und Flavia Martina sind ein junges italienisches Ehepaar aus Thayngen/SH. Beide sind in der italienischen Mission von Schaffhausen aufgewachsen und schon seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig. Seit zwei Jahren studiert Marco, seit einem Jahr Flavia, am RPI in Luzern, um Religionspädagoge bzw. Religionspädagogin im Dienst der Pfarrei zu werden. «Kirche ohne Grenzen» hat mit den beiden über ihre Erfahrungen und Entscheidungen gesprochen.

Frau Martina, Sie studieren Religionspädagogik. Wie kommen Sie dazu?

Flavia Martina: Seit meiner Kindheit bin ich in der Missione Cattolica di Lingua Italiana Schaffhausen integriert und seit einigen Jahren ehrenamtlich als Leiterin einer Jugendgruppe tätig. Schon früh merkte ich, dass mich die Katechese sowie der Umgang mit Kindern beeindruckten. Deshalb konnte ich mir auch vorstellen, beruflich in diesen Bereich einzusteigen. Dank einer guten Freundin (auch aus der italienischen Mission SH), welche Theologie studiert, erfuhr ich vom RPI in Luzern und somit meldete ich mich für das Studium an.

Herr Martina, was schätzen Sie an der Mission?

Marco Martina: Die italienische Mission resp. ihre Aktivitäten waren und sind für mich ein wichtiges «Instrument», welches mich auf den Glaubensweg gebracht hat und heute unterstützt, ihn weiter zu gehen. Die Basis der Mission SH sind das Wort Gottes und das Leben und Erleben der Sakramente. Ich habe in diesen Jahren meinen Glauben kennen und leben gelernt. Ich schätze vor allem auch die Vielfalt und die Lebendigkeit der Menschen sowie das Engagement der ehrenamtlichen Personen.

Sie arbeiten bereits in einer Schweizer Pfarrei. Gibt es Unterschiede zur Mission?

Marco Martina: Ein grosser Unterschied ist für uns die ehrenamtliche Tätigkeit. In der Mission wird alles von ehrenamtlichen Personen getragen. Geld, Zeit und Einsatz spielen keine Rolle. In einer Schweizer Pfarrei gibt es ebenfalls sehr viele ehrenamtlich Mitarbeitende, jedoch haben diese nicht eine solch grosse Verantwortung wie in der Mission.

Inwiefern können Sie als «Kinder der MCI» die Schweizer Kirche bereichern?

Flavia Martina: Da wir schon seit vielen Jahren in der Mission tätig sind und somit in vielen Bereichen wie Jugendarbeit, Erwachsenenbildung etc. Erfahrungen gesammelt haben, konnten wir diese in unsere Pfarreien mitnehmen. Die Begeisterung und die Freude am Glauben in Gemeinschaft ist eine Erfahrung, welche uns sehr stark prägt. Auch das Faktum, dass viele verschiedene Menschen aus diversen Kulturen (Italiener, Schweizer, Portugiesen, Spanier etc.) aufeinander treffen, empfinden wir in der Mission als sehr spannend. Mit diesen diversen Kulturen und Mentalitäten umzugehen ist nicht immer einfach, jedoch merkt man immer wieder, dass jeder Mensch seine Begabung hat und ein Geschenk ist. Diese Erfahrungen können wir heute in den Pfarreien gut gebrauchen, da wir mit sehr vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu tun haben. Die Zusammenarbeit mit den Schweizer Pfarreien war uns nie fremd und von daher konnten wir auch in diesem Bereich einiges profitieren und an Wissen mitnehmen.

Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihre freudige Begeisterung für die Kirche.

■ Weitere Informationen über den Beruf der Religionspädagogin/des Religionspädagogen finden Sie auf www.unilu.ch

Interview und Übersetzung: Daria Rambone

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Frutti della Missione – Operai nelle parrocchie

Marco (24) e Flavia (23) Martina vivono a Thayngen è sono inseriti nella missione cattolica italiana e nella parrocchia. Tutti e due sono cresciuti nella missione cattolica di lingua italiana di Sciaffusa e ormai da diversi anni sono attivi come animatori del gruppo giovani. Due anni fa Marco ha iniziato gli studi all’istituto di pedagogia religiosa a Lucerna e quest’anno ha cominciato anche sua moglie Flavia. Il loro sogno è quello di lavorare a disposizione della chiesa e portare a frutto i loro doni e la loro gioia per la fede. Kirche ohne Grenzen ha parlato con i due delle loro esperienze.

I due giovani sposi si sono conosciuti nella missione italiana di Sciaffusa, dove entrambi si sono inseriti prima come membri e dopo come animatori del gruppo giovani. Attraverso la catechesi sistematica, organica e permanente che è offerta tutti i venerdì nella sala della missione, hanno appreso la bellezza della loro fede e hanno avuto la possibilità di viverla. L’occasione di essere animatori di un gruppo e l’essere responsabili di altre attività, ha suscitato in loro il desiderio di far diventare questo «Hobby» il loro lavoro a tempo pieno. Quando hanno sentito parlare dell’istituto a Lucerna, il desiderio è iniziato a diventare realtà. Da quest’anno entrambi hanno trovato lavoro presso una parrocchia (Marco SH/St. Maria, Flavia St. Paulo/Dielsdorf) e quindi fanno una nuova esperienza all’interno delle comunità locali. Il bagaglio di esperienze che si portano è fatto di Parola di Dio, vita di fede, vita di comunità e comunione, interculturalità, accoglienza, gioia e tanti altri ingredienti che danno sapore alla vita della chiesa. Una differenza che hanno constatato è il ruolo del volontariato. Nelle missioni italiane i volontari sono indispensabili e sono loro che portano avanti le attività, assumendosi anche delle responsabilità. Marco afferma che anche nelle parrocchie ci sono tanti volontari, ma che le responsabilità sono diverse.

«Kirche ohne Grenzen» ringrazia i due giovani per la gioia e la volontà di essere a servizio del prossimo e della chiesa.

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Französisch: Adoray - Gott in Liedern loben

Albanisch: Christen und Muslime sind als Suchende unterwegs

Italienisch: Die Mission ist ein Stück unseres Lebensweges

Kroatisch: Gottesdienst in der Vielfalt uralter Riten

Spanisch: Gott ein Lächeln entlocken ...

Italienisch: Zurück nach Galiläa?

Spanisch: Frauen in der Mission

Albanisch: Heiliger Josef – Patron der Migranten

Spanisch: Magische Steine und heilige Schlangen

Kroatisch: Firmung – Verpflichtung, Mündigkeit, Bestätigung?

Albanisch: Dreizehn Antonius-Dienstage

Italienisch: Für Jesus tanzen

Spanisch: Muschel, gelber Pfeil und Steine als Wegweiser

Albanisch: Die schwarze Madonna versammelt ihre Kinder

Kroatisch: Faszination Marija Bistrica

Italienisch: Wenn die Hochzeit zum Beruf wird

Kroatisch: Kaum gepriesen – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag

Englisch: Gemeinsam die Hoffnung feiern – Afrikanische Migranten

Spanisch: Zwischen Totenköpfen und Totenbrot

Italienisch: Am Übergang – Bar und Bat Mizwa

Albanisch: Der Heilige Geist – kein Pensionär!

Kroatisch: Gallus – ein Ausländer, ein Immigrant

Polnisch: Heu unter der Tischdecke 

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Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

Kirche ohne Grenzen 2009

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Flavia Martina: «Schon früh merkte ich, dass mich die
Katechese sowie der
Umgang mit Kindern
beeindruckten.»




Marco Martina: «Ich schätze in der Mission vor allem die
Vielfalt und die Lebendigkeit der Menschen sowie das
Engagement der ehrenamtlichen Personen.»


























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