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Aktuelle Ausgabe Nr. 6

Gott ein Lächeln entlocken …

Mexikanische Herz-Jesu-Verehrung und Sühnenächte

Eucharistische Anbetungen werden vermehrt in den Schweizer Pfarreien angeboten. Beliebt ist vor allem der erste Freitag im Monat – auch bekannt als Herz-Jesu-Freitag. Mancherorts wird findet diese Anbetung auch im Rahmen einer Sühnenacht statt. Eine Nacht lang stimmt man in das Lob- und Bittgebet ein, feiert Eucharistie mit Aussetzung des allerheiligsten Altarsakramentes und mit sakramentalem Segen. «Kirche ohne Grenzen» hat mit Rosa Cueto (38), gebürtige Mexikanerin, über mexikanische Herz-Jesu-Verehrung und Sühnenächte gesprochen.

«Sieh her das Herz, das die Menschen so sehr liebt, …», so beginnt die Geschichte der typisch katholischen Herz-Jesu-Verehrung. Um 1675 soll im französischen Paray-le-Monial, Region Burgund, Jesus vermehrt der Salesianerin Margareta Maria Alacoque sein göttliches Herz geoffenbart haben. Stark verbreitet wurde diese Verehrung durch die Jesuiten bei ihren Volksmissionen. Seitdem gehört die Herz-Jesu- Verehrung zu den beliebtesten Frömmigkeitsformen in der katholischen Kirche. Neben dem Hochfest des Heiligen Herzen Jesu nach Fronleichnam wird jeder erste Freitag im Monat als «Herz-Jesu-Freitag» begangen, normalerweise mit einer Aussetzung des allerheiligsten Altarsakramentes und sakramentalem Segen. Nebenbei hat sich auch eine gewisse «Herz-Jesu-Kultur» entwickelt.

Herz als Symbol inniger Liebe
«Die meisten mexikanischen Familien verehren das Herz Jesu», erklärt die St. Gallerin Rosa Cueto. «Es äussert sich in Form von Herz-Jesu-Bildern oder Statuen, die mit Kerzen und Blumen geschmückt sind. Das Herz Jesu ist Kern mexikanisch-katholischer Tradition». Und das Herz als Symbol inniger Liebe bekommt im Glauben eine grosse Bedeutung: «Wir erinnern uns besonders an die Liebe, die Gott für uns hat. Seine Liebe war sich nicht zu schade, uns bis zum Äussersten zu lieben.» Zentral ist dabei vor allem das Symbol des Herzens. Doch was ist, wenn die Liebe nicht erwidert wird? Und genau hier beginnt Rosa Cueto über vergangene mexikanische Sühnenächte zu berichten.

Gottes Liebe erwidern
«Besonders in Erinnerung sind mir mexikanische Sühnenächte, in der wir Gott mit Lob- und Dankesgebeten, Eucharistiefeier und eucharistischer Anbetung Danke sagen wollten. In der von Weihrauch erfüllten und mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche wurde mir oft bewusst, wie sehr uns Gott liebt und wie wenig wir diese Liebe erwidern.» Auf die Frage, ob man Gott vielleicht mit den Sühnenächten gnädig stimmen möchte, antwortet Rosa Cueto: «Wenn ein Kind sieht, wie die Mutter traurig ist, dann versucht es alles, der Mutter ein Lächeln zu entlocken. Und wenn die Mutter lacht, freut sich auch das Kind. Manchmal habe ich das Gefühl, dass auch Gott traurig ist, weil seine Liebe in dieser unruhigen Welt nicht erwidert wird. Da liegt es an uns, Gott ein Lächeln zu entlocken.»

Text und Übersetzung: Fabiola Santi-López Bocanegra

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La devoción en el Sagrado Corazón de Jesús

La devoción en el Sagrado Corazón de Jesús existe desde el principio de la Iglesia. Metafóricamente es la devoción al corazón de Cristo, símbolo de la vida y sufrimiento de Él. La difusión de la devoción al Sagrado Corazón de Jesús se debe a Santa Margarita de Alacoque a quien Jesús se le apareció con estas palabras: «Mira este corazón mío, que a pesar de consumirse en amor abrasador por los hombres, no recibe de los cristianos otra cosa que sacrilegio, desprecio, indiferencia e ingratitud, aún en el mismo sacramento de mi amor. Pero lo que traspasa mi Corazón más desgarradamente es que estos insultos los recibo de personas consagradas especialmente a mi servicio.»

Jesús se le apareció a Santa Margarita el 16 de junio de 1675 y es por ello que junio se considera el mes del Sagrado Corazón de Jesús en la Iglesia. La devoción al Sagrado Corazón se extendió a todo el mundo sin embargo en Latinoamérica y especialmente en México hay mucha devoción al Sagrado Corazón de Jesús, mucha gente acostumbra poner en sus casas la imagen y prender una veladora el primer viernes del mes, así lo recuerda Rosa Cueto (38) mexicana propietaria de una tienda de artículos Latinomericanos en St.Gallen «La Fe es lo que me ayuda a seguir adelante , sin ella no podría hacer nada,recuerdo también que mi padre encendía sus veladora, México es un pueblo que es movido por la Fe.»

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Italienisch: Begeisterung, die weiter trägt

Französisch: Adoray - Gott in Liedern loben

Albanisch: Christen und Muslime sind als Suchende unterwegs

Italienisch: Die Mission ist ein Stück unseres Lebensweges

Kroatisch: Gottesdienst in der Vielfalt uralter Riten

Italienisch: Zurück nach Galiläa?

Spanisch: Frauen in der Mission

Albanisch: Heiliger Josef – Patron der Migranten

Spanisch: Magische Steine und heilige Schlangen

Kroatisch: Firmung – Verpflichtung, Mündigkeit, Bestätigung?

Albanisch: Dreizehn Antonius-Dienstage

Italienisch: Für Jesus tanzen

Spanisch: Muschel, gelber Pfeil und Steine als Wegweiser

Albanisch: Die schwarze Madonna versammelt ihre Kinder

Kroatisch: Faszination Marija Bistrica

Italienisch: Wenn die Hochzeit zum Beruf wird

Kroatisch: Kaum gepriesen – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag

Englisch: Gemeinsam die Hoffnung feiern – Afrikanische Migranten

Spanisch: Zwischen Totenköpfen und Totenbrot

Italienisch: Am Übergang – Bar und Bat Mizwa

Albanisch: Der Heilige Geist – kein Pensionär!

Kroatisch: Gallus – ein Ausländer, ein Immigrant

Polnisch: Heu unter der Tischdecke

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Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

Kirche ohne Grenzen 2009

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Die Herz-Jesu-Verehrung gehört zu den verbreitetsten Frömmigkeitsformen in der
katholischen Kirche.

Bild: Mike Qerkini







Rosa Cueto ist gebürtige Mexikanerin und lebt in St. Gallen.

Bild: Fabiola Santi-López Bocanegra
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