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Aktuelle Ausgabe Nr. 7

Zurück nach Galiläa?

Die MCLI Schaffhausen besinnt sich auf ihre Wurzeln

Seit dem 1. Februar 2012 ist die Missionarsstelle in der MCLI Schaffhausen vakant. Nach zwölf Jahren Missionsarbeit demissionierte Don Ennio Carioti. Der grösste Teil der Aktivitäten ist unter seiner Leitung entstanden. Die Mission steht vor einer neuen Situation. «Kirche ohne Grenzen» hat Concetta Bommicino (22) und Nadia Forte (20), ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Jugendgruppe in der Mission, über ihre neue Erfahrung interviewt.

Welche Schwierigkeiten birgt eurer Meinung nach der Weggang des Missionars?

Concetta Bommicino: Mit der Demission von Don Ennio ist eine grosse Lücke in unserer Gemeinschaft der MCLI entstanden. Uns fehlt die Begleitung im Glauben oder auch in der Verkündigung des Wortes.
Nadia Forte: … Aber auch in der Leitung und Koordination des Missionslebens merken wir das Manko.

Concetta, die meisten Missionsaktivitäten werden von den Gläubigen getragen. Warum braucht ihr, ausser für die Messfeier, einen Missionar?

Concetta Bommicino: Das stimmt. In unserer Mission sind wir selbständig und die Aktivitäten werden vermehrt von den Gläubigen getragen. Trotzdem brauchen wir einen Missionar, der uns im Sturm des Lebens aufmuntert, tröstet und auch den Weg Jesu vorlebt. Der Missionar ist auch die Drehscheibe einer Mission: Die MCLI Schaffhausen hat sogenannte «wöchentliche Katechesen », an denen die Gläubigen das Wort Gottes vertiefen, sich vom Wort berühren lassen und es auch in ihrem Leben umsetzen. Diese und ähnliche Katechesen wurden vom Missionar organisiert, geleitet und inspiriert.

Nadia, welche Chancen siehst du in dieser neuen Entwicklung?

Nadia Forte: Es ist eine ungewohnte Sache – so ohne Missionar. Wir wissen aber auch, dass diese Veränderung uns besinnen lässt: Für wen und für was tun wir das alles? Für uns selbst? Für die anderen? Für Gott? Es sind Fragen, die uns zurzeit durch den Kopf gehen. Auch die Jünger Jesu waren in einer ähnlichen Situation: Jesus wurde gekreuzigt und ins Grab gelegt – er war nicht mehr. Und jetzt? Aufgeben? Zurück nach Galiläa? Wir bleiben nicht an Karfreitag stehen! Ich sehe viele Chancen und Entwicklungspotential – besonders in der Rückbesinnung. Und Ostern ereignet sich auch heute, wenn wir die Sache Jesu ernst nehmen: Wer mit ihm stirbt, ersteht mit ihm zum neuen Leben.

Wenn ihr zurückdenkt: Wie waren für euch die letzten Jahre in der Mission?

Concetta Bommicino: Seit sieben Jahre bin ich Mitglied der MCLI. Das Missionsleben hat mich geprägt. Es ist ein Lebensweg mit vielen Tiefen und Höhen: Die Begegnungen, das herzliche Miteinandersein, aber auch der Glaube haben mir viele neue Lebensperspektiven gezeigt. In dieser Gemeinschaft konnte ich meine Talente und Begabungen entdecken. Die letzten Jahre haben mich positiv verändert. Und dafür bin ich der Mission sehr dankbar.
Nadia Forte: Ich bin seit sechs Jahren in der MCLI. Besonders geprägt haben mich die Begegnungen mit anderen Jugendlichen. Es sind Erlebnisse, die man kaum in Worte fassen kann. Gemeinschaft muss man erleben. Das hat mir die Mission ermöglicht. In den letzten Monaten gab es wegen der neuen Situation Schwierigkeiten und Spannungen. Doch gerade in einer solchen Zeit trägt einen die Gemeinschaft.

Ihr engagiert euch weiter in der Mission?

Concetta Bommicino: Ohne Zweifel! Inzwischen bin ich schon seit vier Jahren Leiterin der Jugendgruppe. Ich freue mich jeden Freitag – nicht nur aufs Wochenende, sondern auch auf unser wöchentliches Treffen. Alles, was ich tue, werde ich mit Liebe auch in Zukunft weiterführen – unabhängig davon, wer unsere Mission leitet.
Nadia Forte: Gott braucht uns! Die Mission braucht uns! Darum kann man nicht anders, als sich für Gott und die Mitmenschen zu engagieren. Ich vertraue darauf, dass Gott am Ende alles zum Guten wenden wird. Herzlichen Dank für dieses interessante Gespräch.

Interview und Übersetzung: Daria Rambone

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La quaresima un cammino verso una nuova vita

Concetta Bommicino (22) e Nadia Forte (20) sono due giovani ragazze che lavorano come animatrici nella MCLI di Schaffhausen. Dopo 12 anni il Missionario Ennio Carioti ha lasciato il suo incarico. Dopo questi anni intensi di lavoro e di annuncio della Parola di Dio, sono nate tante attività e tanti gruppi guidati da numerosi animatori di tutte le fasce di età. Kirche ohne Grenzen ha parlato con Concetta e Nadia delle loro paure e speranze per il futuro della loro comunità.

Nadia e Concetta frequentano la MCLI da ca. sette anni e insieme sono animatrici del gruppo giovanissimi (ragazzi dai 9 ai 13 anni). Entrambi sono d’accordo che per la vita della Missione è necessaria la presenza di un sacerdote che possa guidare la comunità e formarla alla fede e questo nonostante la vita della comunità sia ormai portata avanti da tanti fedeli. Le due ragazze però non sono per niente scoraggiate. «Certo» – dice Nadia – «all’inizio ci sono state un po’ di tensioni e difficoltà, ma con il tempo si è messo tutto di nuovo a posto. Per tutti era una situazione nuova ed inaspettata.» Questa esperienza viene vissuta come prova da superare, ma anche come occasione per un esame di coscienza e per porsi la domanda del «per chi» e «per cosa» si è lavorato in tutti questi anni. Alla domanda se continueranno a essere animatrici disponibili mi rispondono in coro «Certo!» E Nadia aggiunge con un sorriso: «Io ho lavorato sempre per Gesù e se non mi sbaglio, Lui ancora è qua!»

Un grazie sentito a queste due ragazze piene di gioia. Kirche ohne Grenzen vi augura ogni bene per il vostro futuro e che questa pasqua possa essere una risurrezione a nuova vita per tutti noi.

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Italienisch: Begeisterung, die weiter trägt

Französisch: Adoray - Gott in Liedern loben

Albanisch: Christen und Muslime sind als Suchende unterwegs

Italienisch: Die Mission ist ein Stück unseres Lebensweges

Kroatisch: Gottesdienst in der Vielfalt uralter Riten

Spanisch: Gott ein Lächeln entlocken ...

Spanisch: Frauen in der Mission

Albanisch: Heiliger Josef – Patron der Migranten

Spanisch: Magische Steine und heilige Schlangen

Kroatisch: Firmung – Verpflichtung, Mündigkeit, Bestätigung?

Albanisch: Dreizehn Antonius-Dienstage

Italienisch: Für Jesus tanzen

Spanisch: Muschel, gelber Pfeil und Steine als Wegweiser

Albanisch: Die schwarze Madonna versammelt ihre Kinder

Kroatisch: Faszination Marija Bistrica

Italienisch: Wenn die Hochzeit zum Beruf wird

Kroatisch: Kaum gepriesen – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag

Englisch: Gemeinsam die Hoffnung feiern – Afrikanische Migranten

Spanisch: Zwischen Totenköpfen und Totenbrot

Italienisch: Am Übergang – Bar und Bat Mizwa

Albanisch: Der Heilige Geist – kein Pensionär!

Kroatisch: Gallus – ein Ausländer, ein Immigrant

Polnisch: Heu unter der Tischdecke

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Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

Kirche ohne Grenzen 2009

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Nadia Forte: «Gott braucht uns! Die Mission braucht uns!»







Concetta Bommicino: «Alles, was ich tue, werde ich mit
Liebe auch in Zukunft
weiterführen.»

Bilder: Daria Rambone
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