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Aktuelle Ausgabe Nr. 8

Frauen in der Mission

Wo sich Frauen freiwillig engagieren

Das Thema «Frau und Kirche» hat an Aktualität nichts verloren. Die Thematik führt oft zu grossen Diskussionen. Eines steht aber fest: Frauen bringen in die Kirche spezielle Gaben und Charismen. «Kirche ohne Grenzen» hat die aus El Salvador stammende Astrid Brandemberg (46), María Sol Martínez (18) aus Argentinien und Maria Elena Känel (53) aus Costa Rica getroffen und über ihr Engagement in der spanischen Mission gesprochen.

Wie engagieren Sie sich in der Mission?

Astrid Brandemberg: Ich schloss mich einer Frauengebetsgruppe an, die unabhängig von der Mission für die Familien beten wollte. Wir verbrachten viel Zeit miteinander, tauschten uns über aktuelle Themen aus und beteten in diesem Anliegen. Bis heute treffen wir uns fürs Gebet jeden Monat abwechslungsweise bei jemandem zu Hause. Wir danken Gott, beten den Rosenkranz und anschliessend kochen und essen wir gemeinsam.
María Sol Martínez: Ich bin vor allem von der Liturgie begeistert. Sehr schnell habe ich daher den Kontakt mit dem Missionar gesucht. Da ich eine musikalische Ader habe, suchten der Missionar und ich passende Lieder, die wir in den jeweiligen Gottesdiensten mit der Gemeinde singen konnten. So planten wir jede Woche den kommenden Gottesdienst. Neben meinem Engagement in der Liturgie treffe ich mich auch noch mit der Frauengruppe der Mission. Sie behandeln mich wie eine Tochter und das gibt mir das Gefühl, näher an meiner Heimat zu sein. In die Kirche zu kommen ist eine grosse Freude für mich. Und die Möglichkeit zu haben, Gitarre zu spielen und dabei zu Singen, ist für mich eine Möglichkeit, mich in der Mission zu engagieren und mich Gott näher zu fühlen.

Frau Brandemberg, was bedeutet es für Sie, sich in der Mission zu engagieren?

Für mich ist es etwas, das mich erfüllt. Ich war sehr engagiert in meiner Pfarrei in El Salvador, so dass es für mich natürlich war, mich der spanischsprachigen Mission zu nähern. Für mich ist die Kirche ein Weg, um in Kontakt mit meinen Wurzeln zu bleiben. Es gibt mir das Gefühl, nützlich und im inneren Frieden mit mir selber zu sein.

Frau Känel, was schätzen Sie am meisten in der Mission?

Die Gemeinschaft in unserer Mission gibt mir das Gefühl von Heimat. Es ist schön, wenn ich im Gottesdienst Gitarre spiele, mit meinen Mitchristinnen und Mitchristen singe und für unsere Anliegen beten darf. Besonders wichtig ist mir aber der soziale Kontakt zu meinen Landsleuten: Ich knüpfe immer wieder neue Freundschaften. In der Mission habe ich Leute kennengelernt, die einen besonderen Platz in meinem Leben bekommen haben.

Frau Martínez, wie kamen Sie zur spanischen Mission?

Es begann damit, dass ich etwas vermisst habe. Ich hatte das Gefühl, geistlich nicht erfüllt zu sein. Die Wochen vergingen, ohne dass ich in die Kirche ging – dabei ist der Sonntag für mich ein Tag, um zur Kirche zu gehen und zu Gott zu beten. Deshalb begann ich zu recherchieren und fand heraus, dass in St. Gallen eine Messe in spanischer Sprache stattfindet. Für mich bedeutet in die Kirche zu gehen, mich zu erneuern und aufzutanken für die nächste Woche. Herzlichen Dank für das Gespräch.

Interview und Übersetzung: Fabiola Santi-López Bocanegra

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Trabajo de las mujeres en la iglesia

«Kirche ohne Grenzen» tuvo la oportunidad de hablar con tres mujeres que están realmente involucradas con su vida espiritual y les preguntamos qué significa para ellas ser parte de la misión y participar en ella. Astrid Brandemberg (46 años) de El Salvador, llegó a Suiza hace 21 años y vive en St. Gallen. María Sol Martínez (18 años) de Argentina es estudiante de intercambio en Trogen. María Elena Känel (53 años) viene de Costa Rica y lleva en Suiza 23 años.

¿Qué significa para usted tener la posibilidad de ayudar o involucrarse con la misión?

Astrid Brandemberg: A mí es algo que me llena, yo estaba muy involucrada con el trabajo de mi iglesia local en El Salvador, así que para mi fué algo natural acercarme a la misión de habla hispana. Para mí la iglesia es una manera de estar en contacto con mis raíces, me ayuda a sentirme útil y en paz conmigo misma.

¿Qué es lo qué aprecia usted más en la misión?

María Elena Känel: Me gusta venir a misa, me gusta cantar y vivir la misa casi como en mi país. Es también algo social. Conocer gente, hacer amigas. La misión me ha permitido conocer gente valiosa que ocupa un lugar especial en mi vida.

¿De qué manera te involucras en la misión?

Maria Sol Martínez: Pues acercandome al Padre le expresé mi necesidad e interés de ser más activa en la iglesia, así que cada semana nos reunimos para discutir la música que puedo tocar en la misa. Además de tocar la guitarra durante la misa, me reúno también con las mujeres que he conocido aquí. Me tratan como una hija y eso me ayuda a no sentirme lejos de mi país. El venir a misa es una alegría para mí y el poder tocar la guitarra y cantar es otra manera de ayudar en la misión y al mismo tiempo acercarme a Dios.

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Italienisch: Begeisterung, die weiter trägt

Französisch: Adoray - Gott in Liedern loben

Albanisch: Christen und Muslime sind als Suchende unterwegs

Italienisch: Die Mission ist ein Stück unseres Lebensweges

Kroatisch: Gottesdienst in der Vielfalt uralter Riten

Spanisch: Gott ein Lächeln entlocken ...

Italienisch: Zurück nach Galiläa?

Albanisch: Heiliger Josef – Patron der Migranten

Spanisch: Magische Steine und heilige Schlangen

Kroatisch: Firmung – Verpflichtung, Mündigkeit, Bestätigung?

Albanisch: Dreizehn Antonius-Dienstage

Italienisch: Für Jesus tanzen

Spanisch: Muschel, gelber Pfeil und Steine als Wegweiser

Albanisch: Die schwarze Madonna versammelt ihre Kinder

Kroatisch: Faszination Marija Bistrica

Italienisch: Wenn die Hochzeit zum Beruf wird

Kroatisch: Kaum gepriesen – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag

Englisch: Gemeinsam die Hoffnung feiern – Afrikanische Migranten

Spanisch: Zwischen Totenköpfen und Totenbrot

Italienisch: Am Übergang – Bar und Bat Mizwa

Albanisch: Der Heilige Geist – kein Pensionär!

Kroatisch: Gallus – ein Ausländer, ein Immigrant

Polnisch: Heu unter der Tischdecke

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Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

Kirche ohne Grenzen 2009

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Astrid Brandemberg:
«Bis heute treffen wir uns fürs Gebet jeden Monat abwechslungsweise
bei jemandem zu Hause.»







María Sol Martínez: «Neben meinem Engagement in der Liturgie treffe ich mich auch noch mit der Frauengruppe
der Mission.»

Bilder: Fabiola Santi-López Bocanegra
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