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Aktuelle Ausgabe Nr. 15

Die schwarze Frau versammelt ihre Kinder

Marienverehrung in Letnica

Die Albaner verehren in Letnica, einem Dorf im Südosten des Kosovos, eine uralte schwarze Marienstatue. Zum 15. August pilgern Gläubige verschiedener Glaubensrichtungen zur Madonna von den schwarzen Bergen. «Kirche ohne Grenzen» hat sich mit Frau Lourde Uka (36) aus Sirnach/ TG unterhalten.

Frau Uka, was hat es auf sich mit der schwarzen Madonna?

Historische Berichte gibt es über die Madonna von Letnica kaum. Dafür werden zahlreiche Legenden erzählt: Angeblich haben zwei Brüder die Statue geschnitzt und an der Stelle, wo heute die Kirche ist, eine kleine Kapelle errichtet. Die Gläubigen erlangten vor dieser Statue viele Gnaden, so sehr, dass immer mehr Leute nach Letnica kamen. Damals gehörte Kosovo zur Diözese von Skopje/Mazedonien. Die Kleriker entschieden sich, die Statue nach Skopje in eine ihrer würdigere Kirche zu bringen. Auf wundersame Weise sei sie aber nach Letnica zurückgekehrt. «Ungläubige» hätten eine «schöne Frau mit einem Kind in den Armen» über die Berge Kosovos laufen sehen. Kurz vor Letnica gab es früher einen Ort, wo Maria und das Jesuskind sich ausgeruht haben sollen. So sei das drei Mal hin und her gegangen, bis die Kleriker erkannt haben: Gott hat Letnica als einen Gnadenort ausgesucht! Erst dann hat man die Kapelle zu einer Kirche ausgebaut. Seitdem pilgern Christen und Moslems von Kosovo und aus Nachbarländern zur Madonna von den schwarzen Bergen. Letnica ist heute das Lourdes von Kosovo: Die Madonna versammelt ihre Balkankinder unter ihrem Schutzmantel.

Welche Kindheitserinnerungen haben Sie an Letnica?

Die Feierlichkeiten begannen schon neun Tage vor dem 15. August. Wir Gläubigen aus Stublla e Ëperme pilgerten neun Tage barfuss nach Letnica. Während dieser Novene sieht man immer Gläubige auf der Strecke Stublla – Letnica; besonders Jugendliche, die den Rosenkranz beten. Die Kirche und das ganze Kirchenareal wurden mit den schönsten selbstgepflückten Blumen geschmückt. Pilger verschiedener Sprachen kamen am 15. August nach Letnica. Man hatte das Gefühl, dass wir alle eine Familie vor Gott sind.

Sie haben die Jugendlichen besonders erwähnt. Warum fühlen sich die Jugendlichen zu diesem Ort hingezogen?

Der Krieg hat der jungen Generation sein hässliches Gesicht gezeigt: Unterdrückung, Hass, Korruption, Tod usw. Die kosovarische Kirche bietet den Jugendlichen Gemeinschaft, Hoffnung, Solidarität, Verständigung mit Fremden und Fernsten sowie Spiritualität. Die Haltung Jesu und die Impulse der kosovarischen Kirche sprechen die Jugendlichen an. So ergreifen sie in den religiösen Bereichen die Initiative: Man sieht Jugendliche in den Gottesdiensten, am Abend vor einem Wegkreuz oder in der Kirche den Rosenkranz beten. Sie haben es verstanden, was es heisst, Kirche überall dort zu sein, wo zwei oder drei in Jesu Namen versammelt sind.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Interview und Übersetzung: Antigona Qerkini

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Zoja Cernagore mbledh fëmijët e saj

Kisha është kudo që dy a tre janë bashkuar në emrin e tij. Fshati Letnic gjendet buzë maleve të Karadakt – Maleve të zeza, në kufij me Maqedoninë, 15 km larg qendrës komunale të Vitisë. «Kisha pa kufij» ka biseduar ne artikullin gjermane me Lurde Uka nga Sirnach/TG. Këtu i sjellmi disa fakte rreth famulisë së Letnicës.

Famulia dhe Kisha
Nuk dihet sakt filim i famulisë së Letnicës. Mirëpo sipas disa pllakave te gjetura rreth kishës së vjetër dhe varrezave, rreth viteve 1600, suposohet që edhe para ka pasen Katolik. Kjo famuli permbendet ëdhë si Montenegro in Servia. Kisha e sodshme ësht kushtuar të ngriturit e Zojës në Qiell. Në vitin 1671 visitatori apostolik Imzot Shnjefen Gaspri duke lajmëruar Kongregaten thotë se në Letnicë ësht Kisha famullitare e shën Gjergjit dhe një tjetër të Ngriturit të Zojës në Qiell.

Truporja e Zojës
Truporja e Zojës është e punuar nga druni i blinit, me nje vlerë të madhe artistike. Truporja e Zojë, mollen në doren e djatht, krishtin ne dorën e majt te ngritu, domethan ngadhnimi mbi mkatin e Adamit dhe Eves. Festa e Zojës fesohet me 15 gusht. Shejtnorën në Letnicë visitojn Visio-rë nga mbar Kosova, si dhe nga Kroacia. Gjat tër vitit ka shtegtime tek Shejtnorja disa të zbathur e me njete të ndryshme.

Letnica sot
Fillimi i luftës në Kroaci e shqetësoi pa masë popullin kroat të famullisë së Letnicës, Vërnakollës dhe fshatrave tjera sa që filloi shpërngulja e tyre kolektive në Kroaci. Famullia sa i përket besimtarve ka pak: 55 persona kroat, peq e të vetmuar. Dhe 155 shqiptarë katolikë të ardhur nga Stublla, Kabashi e Peshteri, pas luftës në Kosovë. Nën përkujdesjen të famulliës të Letnicës janë edhe Vërnakolla, ku është kisha e kushtuar shën Franceskut të Asizit. Në ket fshat jetojnë vëtem 5 besimtarë. Dhe në Shashare ku është kapela e shën Rrokut me 15 besimtarë.

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Italienisch: Begeisterung, die weiter trägt

Französisch: Adoray - Gott in Liedern loben

Albanisch: Christen und Muslime sind als Suchende unterwegs

Italienisch: Die Mission ist ein Stück unseres Lebensweges

Kroatisch: Gottesdienst in der Vielfalt uralter Riten

Spanisch: Gott ein Lächeln entlocken ...

Italienisch: Zurück nach Galiläa?

Spanisch: Frauen in der Mission

Albanisch: Heiliger Josef – Patron der Migranten

Spanisch: Magische Steine und heilige Schlangen

Kroatisch: Firmung – Verpflichtung, Mündigkeit, Bestätigung?

Albanisch: Dreizehn Antonius-Dienstage

Italienisch: Für Jesus tanzen

Spanisch: Muschel, gelber Pfeil und Steine als Wegweiser

Kroatisch: Faszination Marija Bistrica

Italienisch: Wenn die Hochzeit zum Beruf wird

Kroatisch: Kaum gepriesen – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag

Englisch: Gemeinsam die Hoffnung feiern – Afrikanische Migranten

Spanisch: Zwischen Totenköpfen und Totenbrot

Italienisch: Am Übergang – Bar und Bat Mizwa

Albanisch: Der Heilige Geist – kein Pensionär!

Kroatisch: Gallus – ein Ausländer, ein Immigrant

Polnisch: Heu unter der Tischdecke

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Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

Kirche ohne Grenzen 2009

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«Die Madonna versammelt ihre Balkankinder unter ihrem Schutzmantel.»







Lourde Uka: «Wir Gläubigen aus Stublla e Ëperme pilgerten neun Tage barfuss nach Letnica.»

Bilder: Antigona Qerkini
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