Das Oratorium und seine Programme

Rosetta Rambone (61) bietet seit dem Jahr 2013 einmal im Monat an einem Samstag das Oratorium der Missione Cattolica di Lingua Italiana Schaffhausen (MCLI) in Neuhausen an. Das Oratorium ist für Kinder ab vier Jahren zugänglich und dauert von 11–16 Uhr. Kirche ohne Grenzen hat mit Rosetta Rambone über dieses Angebot gesprochen und wollte mehr über dessen Entstehung und die Aktivitäten erfahren. 

Worum geht es im Oratorium und was machen die Kinder dort ?
Das Oratorium steht den Kindern zur Verfügung, um sie mit Jesus, der Kirche und der Heiligen Messe vertraut zu machen. Aber am wichtigsten ist es, neue Freund­schaften zu schliessen. Ein gewöhn­licher Samstag läuft bei uns so ab : Zuerst gehen wir mit Don Alois in die Kirche, dort erklärt er den Kindern die Eucharistie, die Bedeutung des Leibes Christi und andere Dinge. In der Zwischenzeit werden die Kinder von den Köchinnen bekocht. Nach etwa 45 Minuten in der Kirche gibt es ein gemein­sames Mittagessen. Nachdem gegessen wurde, machen die Kinder Aktivitäten zu Carlo Acutis, dem diesjährigen Thema. Beispielsweise hat Carlo Acutis gerne Fussball gespielt. Darum wollten wir das einbauen und haben ein kleines freiwilliges Turnier veranstaltet. Die Kinder müssen nicht zwingend mit­machen und dürfen in der Zwischenzeit auch malen oder basteln.

Was denken Sie, wie der Glaube die Kinder im Oratorium beeinflusst ?
Wir versuchen, den Kindern den Glauben so einfach wie möglich beizubringen, sodass er ihnen Spass macht und sie etwas davon verstehen. Es bereitet uns umso mehr Freude, wenn wir sehen, dass sie Spass dabei haben. Man kann es sozusagen wie einen Samen sehen, der von uns in sie gesetzt wird, in der Hoffnung, dass daraus etwas Grosses wächst - oder besser gesagt entsteht. Wichtig ist, dass die Kinder etwas erleben und dabei den Glauben wahrnehmen, sei es in einem Gottesdienst oder wenn sie etwas von Don Alois erklärt bekommen. Wenn sie den Glauben auch zu Hause zum Beispiel während gemeinsamen Gebeten spüren können, wird es für sie noch spannender, und das hilft ihnen, den Glauben lebendig zu halten. 

Sind die Aktivitäten immer in Neuhausen oder sind an diesen Tagen auch Ausflüge geplant ?
Nein, es gibt auch Tage, an denen wir einen Ausflug unternehmen. Wir waren zum Beispiel vor Kurzem auf einem Adventsweg. Diese Ausflüge sind jedoch meistens spontan und werden eingeplant, wenn schönes Wetter ansteht oder wenn wir sehen, dass eine Veranstaltung stattfindet, die mit unserem Thema in Verbindung steht.

Wie kam es dazu, dass das Oratorium gegründet wurde? Hat jemand dabei geholfen ?
Es war eine Idee von mir, weil ich den Wunsch verspürte, den Kindern in einer gemein­samen Zeit etwas mehr über Gott und den Glauben beizubringen. Dabei habe ich mir vorgestellt, dass die Kinder in diesen Tagen neue Freundschaften schliessen können. Ein Wunsch, der auf jeden Fall in Erfüllung gegangen ist. In den ersten fünf Jahren war es Don Jan, der mich begleitete. Seit dem Jahr 2019 ist es Don Alois, der den Kindern den Glauben vermittelt. Am Anfang konnte ich das Oratorium alleine abhalten. Da war es mit rund 15 Kindern noch machbar. Mit der Zeit habe ich von zwei Köchinnen und einer weiteren Person Unterstützung erhalten, da immer mehr Kinder Interesse hatten. Dank der grossen Unterstützung dieser Personen klappt es noch heute problemlos mit der Umsetzung des Oratoriums. Im Moment sind über 40 Kinder angemeldet, aber es kommen nicht immer alle. Bei einem gewöhnlichen Treffen sind fast immer 30 bis 36 Kinder dabei, inklusive meiner sieben Enkelkinder. 

Wie wird das Programm finanziert ? Gibt es Möglichkeiten für Spenden oder Unterstützung ?
Dieses Programm wird vollumfänglich von der italienischen Mission finanziert. Es war von Anfang an der Fall, dass die Eltern für das Oratorium nichts bezahlen mussten. Dies wird auch weiterhin so bleiben. Spenden sind natürlich herzlich willkommen. Es gab auch Eltern, die mitgeholfen haben oder zum Beispiel einen Kuchen für die Pause beigesteuert haben. 

Interview & Übersetzung : Marica Bencivenga, 25.2.25


Uno sguardo dietro le quinte

L’Oratorio e i suoi programmi

Dal 2013 Rosetta Rambone propone l'Oratorio dell MCLI a Neuhausen che si svolge una volta al mese di sabato dalle 11.00 alle 16.00. L'Oratorio è aperto per bambini a partire da quattro anni e non costa nulla. Kirche ohne Grenzen ha parlato con Rosetta Rambone di questo programma.

Di cosa tratta l'Oratorio e cosa fanno i bambini durante l'incontro ?
L’oratorio è disponibile per far conoscere ai bambini a Gesù, alla Chiesa e la Santa Messa meglio ma soprattutto per incontrare nuovi amici. Un sabato tipico si svolge in questo modo : Prima andiamo in chiesa con Don Alois, che spiega ai bambini l'Eucaristia, il significato del corpo di Cristo e altre cose. Nel frattempo le cuoche cucinano da mangiare per i bambini. Dopo circa 45 minuti in chiesa, si mangia insieme. Dopo aver mangiato, i bambini fanno delle attività su Carlo Acutis, che sarebbe il nostro tema di quest'anno. Per esempio, a Carlo Acutis piaceva giocare a calcio, quindi abbiamo deciso di integrare questo tema con un piccolo torneo di calcio. I bambini non sono obbligati a partecipare per forza e hanno anche la possibilità di dipingere o di fare dei lavoretti nel frattempo.

Come è stato creato l'Oratorio ? Qualcuno vi ha aiutato nella realizzazione ?
È stata una mia idea perché sentivo il desiderio di poter stare con i bambini per un'intera giornata, di passare del tempo con loro e soprattutto di insegnare a loro qualcosa. Immaginavo che i bambini avrebbero potuto fare delle nuove amicizie durante queste giornate. Un desiderio che si è definitivamente avverato. Il primo incontro è stato con Don Jan, e all'inizio era ancora possibile gestibile con circa 15 bambini, con due cuoche e un'altra persona che mi sostiene, funziona ancora come prima.

Rosetta Rambone
Quelle: zVg
Rosetta Rambone bietet seit vielen Jahren das Oratorium für Kinder an.

 

 

Oratorium
Quelle: Marica Bencivenga
Gemeinsam singen die Kinder im Oratorium mit Freude.

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