25 Jahre katholisches Fernsehen
Der erste katholische Fernsehsender im deutschen Sprachraum setzt zum 25-Jahre-Jubiläum auf eine weitere Steigerung der Bekanntheit, Qualität und Reichweite. Noch mehr Menschen sollen Zugang zur frohen Botschaft mit einer klaren katholischen Handschrift bekommen.
Gegründet wurde das Katholische Fernsehen (K-TV) am 11. September 1999 vom Schweizer Pfarrer Hans Buschor, der bis zu seinem Tod 2017 den Sender als geistlicher Leiter prägte. In einem kleinen Studio, zuerst im Vorarlberg, dann im st.gallischen Gossau, produzierte er die ersten Sendungen. Seither ist K-TV auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs. «Eine wesentliche Entwicklung im Programm sind die hochwertigen Eigenproduktionen und generationenübergreifenden Inhalte», sagt Geschäftsführer Johannes Hattler. Jede Woche überträgt der Sender aus mehr als einem Dutzend Kirchen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien Heilige Messen. Weiter finden sich im Programm Vorträge, Exerzitienreihen, Dokumentationen, Reportagen und Talksendungen. Bei K-TV ist die Unterhaltung mit dem katholischen Glauben verbunden: Kirchen- und Orgelkonzerte, Musicals, Natursendungen und Spielfilme sowie Angebote für Kinder und Jugendliche.
Papst lobt Engagement
Die meisten der rund 30 Positionen im Sender sind von Laien besetzt, was auch Papst Franziskus beim K-TV-Empfang anlässlich des 20. Geburtstags hervorhob. Er ermutigte den Sender, in diesem Sinne weiterzuwachsen: «Laien sind die Kraft der Kirche.» Dabei setze K-TV auf ein junges und hochmotiviertes Team, um kraftvoll in die Zukunft zu gehen, betont Hattler. Die 28-jährige Social-Media-Influencerin Christin Brüning ist Vollzeit als Redaktorin tätig und überzeugt, dass der Sender einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten kann: «K-TV bringt Inhalte, die man in anderen Medien nicht bekommt. Das schätzen viele Menschen, besonders auch aus meiner Generation.»
Empfang auf allen Kanälen
K-TV ist über Kabelfernsehen, Satellit, Livestream und alle gängigen IPTV-Plattformen empfangbar. In Deutschland, Österreich und der Schweiz empfangen über 40 Millionen Haushalte das Programm. Darüber hinaus können fast alle Sendungen direkt über YouTube und die Mediathek abgerufen werden.
PD/Red., 1.10.24
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